Um allen an den Berliner Aktivitäten der SIGNA Gruppe interessierten BürgerInnen einen Eindruck von der „Projekt-Philosophie“ zu vermitteln, wurde hier bisher eine Verlinkung auf die entsprechende Projektseite der SIGNA Gruppe gemacht.  Das Projekt „Hermannplatz“ war bis vor nicht allzu langer Zeit auf der Internetseite der SIGNA der Sparte „Real Estate/Prime Selection AG“ zugeordnet. Bei Aufruf der Internetseite der „SIGNA Prime Selection AG“ ist das Projekt „Hermannplatz 6-10“ aktuell nicht dargestellt.

Neben dem „Karstadt-Areal“ am Kurfürstendamm ist das Projekt „Karstadt am Hermannplatz“ das derzeit umstrittenste Immobilienprojekt der SIGNA in Berlin. Gegen den Abriss des Bestandsgebäudes und den Neubau eines multifunktionalen, vom Architekten David Chipperfield geplanten Gebäudes gab und gibt es massiven Widerstand der Bürgerinitiative Hermannplatz (siehe Link auf der Startseite) und der Partei „DIE LINKE“. Am 14.05.2021 hat die SIGNA Gruppe eine große Planungsänderung bekanntgegeben. Danach soll der Bestandsbau erhalten werden und „nur“ umfangreich umgestaltet und aufgestockt werden. Einige Neubauteile sollen dabei als Holzkonstruktion errichtet werden. Ein Modell der geänderten Planung findet man auf der von SIGNA extra für das Hermannplan-Projekt gegründeten Initiative „nichtohneeeuch„.

Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg und auch der Baustadtrat von Neukölln haben sich wiederholt gegen das Projekt ausgesprochen. Bei der Auftaktveranstaltung zur „Grundlagenermittlung für ein sich anschließendes Masterplanverfahren zur zukünftigen Entwicklung des Hermannplatzes in Berlin“ am 05.11.2021 wurde bekannt, dass die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen (SenSW) das Planungsverfahren an sich gezogen hat. Damit verantwortet SenSW das in Vorbereitung befindliche Masterplanverfahren und das sich daran anschließende Bebauungsplanverfahren.

Update 28.11.2021:

Nach nur 17 Tagen ist die Online-Beteilung auf „mein.berlin.de“ am 22.11.2021 bereits beendet worden . Auch die „Werkstattgespräche“ sind (zeitlich eng getaktet) beendet. Zumindest beim bedeutsamen Werkstattgespräch zum Thema „Stadtplanung/Städtebau/Denkmalpflege waren Mitarbeiter*innen der Verwaltung in der Überzahl.