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Chronologie – so zerbröckelte das Signa-Imperium von René Benko | von Redaktionsteam

In der Online-Ausgabe „DerStandard.at“ wird regelmäßig über Entwicklungen in der SIGNA-Gruppe berichtet. In diesem Artikel werden in chronologischer Reihenfolge ab Dezember 2022 wichtige „Meilensteine“ des Niedergangs der SIGNA-Gruppe beschrieben. Mit dem Verkauf des Projektes „Rossmarkthöfe“ in St. Pölten hat alles recht unspektakulär begonnen. Ein erstes starkes Indiz für einen erheblichen Geldbedarf war der Verkauf des „Apple-Hauses“ in der Wiener Innenstadt. Es folgten der Verkauf des Berliner Hochhaus-Projektes „Mynd“ samt angeschlossenem GALERIA-Kaufhauses und viele andere Schritte, die im Artikel dargestellt sind:

DER STANDARD vom 28.12.2023 (Online-Ausgabe)

 

Signa-Pleite in Berlin : Krise ohne Konsequenzen | von Jonas Wahmkow

Der TAZ liegt exklusiv eine schriftliche Anfrage der Linken-Abgeordneten Katalin Gennburg an den Senat vor. Darin fragt Frau Gennburg den Senat, welche Konsequenzen er aus der wirtschaftlichen Krise der SIGNA-Gruppe (u.a. mit der Insolvenz der Signa Holding GmbH) zieht. Das Fazit der Senatsantworten ist, dass der Senat aus der massiven wirtschaftlichen Schieflage der SIGNA-Gruppe bisher keine Konsequenzen gezogen hat und trotz „Aussetzen“ der aktuellen Bauleitplanungsaktivitäten bei den Großprojekten am Hermannplatz und Kurfürstendamm 231 weiter an den von SIGNA dort vorgesehenen städtebaulichen Konzepten festhalten will. Die von SIGNA geplante enorme Auslastung der Grundstücke führt dazu, dass durch den hohen Grundstückswert weniger profitträchtige Nutzungen nicht realisierbar sind. Obwohl die SIGNA-Gruppe nach einhelliger Meinung aller Beobachter:innen keine ihrer Zusagen aus dem Letter of Intent (LoI) vom 03.08.2020 eingehalten hat, unterwirft sich der Senat weiterhin den Immobilienverwertungsinteressen der SIGNA. Erstmals bekannt wird durch die Anfrage von Frau Gennburg, dass der Senat beim von SIGNA an eine Tochter der Commerzbank verkauften „GALERIA-Weltstadthaus“ am Alexanderplatz, das Bestandteil des LoI war, bisher keine Zusage des neuen Eigentümers für den im Loi vereinbarten Erhalt der Warenhausflächen für 10 Jahre bekommen hat.

Artikel in der TAZ vom 21.12.2023 (Online-Ausgabe)